Mai 16 2012

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8 Monate

Abgelegt unter Entwicklung,Linus

Und wieder ist ein Monat voller Entdeckungen und Entwicklungen vergangen. Wie schnell das geht. Und beim Zweiten irgendwie noch schneller.

Linus ist heute 8 Monate und 4 Tage alt.

Im vergangen Monat ist aus dir ein richtiger kleiner Weltentdecker geworden. Eilig robbst du hinter deiner geliebten Schwester hinterher, um jedem Schabernack beizuwohnen, den ihr -so hat man das Gefühl zusammen – ausheckt. Dabei ist dein Urvertrauen so groß, dass du einfach drauflosrennst… auch wenn’s geradewegs die Couch runtergeht (du möchtest dich am liebsten runterstürzen, aber das wissen wir natürlich zu verhindern und halten dich auf).

Seit Anfang des 7. Monats hast du angefangen dich vorwärts zu bewegen, zu robben, auf dem Boden entlang zu rutschen. Zwar stellst du dich auch fleißig in den 4-Füßler-Stand, aber richtig krabbeln willst du nicht. Wozu auch, robbend kommt man ja schließlich auch ans Ziel.

Außerdem stellst du dich nun (seit Ende des 7. Monat, Anfang des 8. Monats) auf die Füße, wenn du dich nur irgendwo hochziehen kannst. Weiterhin übst du fleißig deine Brück (auf Hände und Zehen, den Popo gen Himmel/Zimmerdecke gestreckt).

Seit einigen Tagen knabberst lutschst du gerne mal ein Stück Brot oder Brötchen, wenn wir alle zusammen am Tisch sitzen. Ohne Zähne ein ziemliches Gematsche, aber das ist egal, Hauptsache was in der Hand.

Auf dem Spielplatz hast du richtig großen Spass. Sand, Gras, Steine, Stöckchen, alles muss entdeckt, befummelt und angelatscht werden. Den Sand lässt du liebend gerne durch die Finger rieseln und kannst dich damit Minute um Minute beschäftigen. Das Gras wird liebevoll gestreichelt und ruppig abgezupft (so wie mit Haaren!). Mit Amélie zusammen rutschst du auch schon die kleine Rutsche hinunter und lässt dich von ihr vorsichtig schaukeln.

Bist du ausgepowert, von einem Tag voller Entdeckungen, z.B. auf dem Spielplatz, schläfst du recht ordentlich (1-2 Mal aufwachen ist ok). Sonst aber ist der Schlaf gerade eher eine Katastrophe… alle 2 Stunden aufwachen ist einfach zu oft! Wer weiß, was du gerade wieder ausmachst.

Du brabbelst (sogenanntes kanonisches Gebabbel, wie ich gelernt habe) den ganzen Tag und wirst bestimmt mal genau so eine Plaudertasche, wie deine große Schwester es ist.

Zum Einschlafen brauchst du unbedingt Haare, in denen du mit deinen kleinen Fingern wuseln kannst und an denen du ziehen kannst, was mitunter ziemlich schmerzhaft wird und (das ist nicht böse gemeint!!!) ein wenig nervt! Aber wenn du das brauchst (wuseln, nicht Haare rausreißen!), dann brauchst du das eben. ;-)

Wir freuen uns sehr, dich auf deiner Weltentdeckungsreise begleiten zu dürfen und lieben dich sehr, kleiner Weltentdecker!

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Mai 11 2012

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Bastel-Klebe-Spass

Abgelegt unter Amélie,Gschenkli,Hach!

Bekanntlich sind wir ja so etwas wie eine Postannahme-Stelle hier. Klingelt der Postbote hat er ein Paket, leider fast nie für uns, dafür aber immer riesige Pakete. Und jedes Mal wenn wieder Pakete (in verschiedensten Formen und Farben) unseren Flur zieren, fragt die Tochter ganz aufgeregt, ob es für sie sei… jedes Mal antworte ich: “Nein, das ist für die Nachbarn.” und sie fragt: “Für welche Nachbarn, Mami?” und ich sage: “Für <irgendeinNachbar>”.

Und auch heute stand ein grooooßes Paket in unserem Flur. Für die Nachbarn. Und es lag noch ein kleines (etwas größer als DIN A4) auf dem Schränkchen im Flur. Adressiert an Amélie (*kicher*)! Ich freute mich schon, dass a) ein großes Paket dastand für die Nachbarn, welches garantierte ihre Aufmerksamkeit auf sich ziehen würde und ich DANN b) sagen würden könnte: “Guck, da ist noch ein Paket und lies mal, für wen DAS ist!” und ihr so eine Freude machen könnte. Ich war schon ganz aufgeregt, dass sie endlich heim kommt.

Und die Tochter kam heim und stoppte im Flur, überlegt, hob die Nase und rief: “Mami, was hast du gekocht?” rannte in die Küche als ich antwortete: Pizzaschneckchen und lief an den Paketen vorbei… war ja klar, nicht?!

Sie lief blitzschnell ins Bad und wusch sich die Hände. Nun gut. Wir deckten den Tisch und aßen die superleckeren Pizzaschneckchen und irgendwann fragte der Mann: “Für wen ist eigentlich das Paket im Flur?”. Ich antwortete: “Das große ist für die Nachbarn und das kleine ist glaube ich für Amélie?!”.

Große Augen seitens der Tochter, ein breites Grinsen und schon sprang sie auf und holte sich ihr Paketchen. :-)

In ihrem Paketchen fand die Tochter das Bastel-Buch: Kritzel, Kleber, Scherenschnipsel – das bunte Buch zum Weitermachen.

Bastel-Buch für Amélie

Was soll ich sagen?

Das Buch ist toll! Gerade Amélie, die so gerne kleine Schnippselchen schneidet oder mit Motivlochern aussticht und das dann aufklebt, wird voll und ganz auf ihre Kosten dabei kommen. Davon bin ich überzeugt.

Wir haben zusammen das Buch durchgeblättert und ich erklärte ihr im Groben, was zu tun ist. Das vorgeschlagene Alter für das Buch beträgt 4-6 Jahre und ich würde sagen: das passt. Für wesentlich jüngere Kinder ist es wohl doch zu anspruchsvoll (ausschneiden von vorgezeichneten Dingen, die dann auf anderer Seite aufgeklebt werden können, z.B.).

Die erste Seite bearbeitete die Tochter (nachdem ich ihr vorlas und erklärte, was zu tun ist) mit großem Spass am Ausschneiden, Schnipseln, Aufkleben und Kritzeln!

Ausschneide-Klebe-Spass

Ich jedenfalls, bin schon jetzt sehr begeistert von diesem Bastel-Buch! ;-)

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Mai 10 2012

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Wie die Hexe den Hänsel wirklich ins Häuschen lockte…


 

Anmerkung: man benutze selbiges Passwort wie bei geschützten Artikeln und habe Spass!

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Mai 07 2012

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Geschützt: Tag der offenen Tür bei der FFW

Abgelegt unter Ausflug,Hach!

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Mai 07 2012

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Ins Bett gehen ist gar nicht so leicht…

Es gibt bei uns, wie bei vielen, ab dem Abendessen ein Ins-Bett-Geh-Ritual, welches immer gleich abläuft.

Nachdem wir mit dem Essen fertig sind, marschieren wir geschlossen ins Bad und waschen/baden, putzen (Zähne) und machen die Kinder bettfein.

Danach teilen wir uns auf und einer bringt Linus ins Bett und der andere die Tochter. Linus wird gleich hingelegt, (noch) ohne großes Tamtam. Könnte man meinen.

Meistens möchte der Herr, bittedanke, noch gestillt werden. Klar, kein Problem. Ich stille ihn also. Zum Einschlafen braucht er aber nicht nur diesen Nachtisch, sondern hat sich angewöhnt, in den Haaren zu fummeln/wuseln. Das geht so weit, dass er kreischt und richtig sauer wird, wenn man es ihm dann doch mal verweigern möchte (für eine Glatze sind wir dann doch noch zu jung!), weil er manchmal meint er müsse richtig rupfen.

Jedenfalls wird er dann nach dem Stillen und Haare fummeln ins Bett gelegt und er dreht sich auf die Seite und schläft. Einfach so. Nur manchmal, da möchte der kleine Mann noch gerne meine (oder Jens’) Hand auf der Backe spüren und klammert sich regelrecht mit seinen Ärmchen an dem unsrigen fest.

——

Amélie hat noch eine Vorlese-Geschichte zugute. Sie darf sich was aussuchen (einzige Bedingung: es darf kein Sachbuch sein, muss eine Geschichte sein), was vorgelesen wird. Zusammen sitzt dann einer von uns (der Papa oder ich) mit ihr auf dem Bett und liest und kuschelt. Danach wird das Buch weg gelegt, die Tochter hampelt noch im Bett rum legt  sich zum Schlafen hin und das Licht wird gelöscht.

Zuerst muss meistens ich mich zu ihr legen, um ihr dann noch ihre beiden Einschlaf-Lieder (Schlaf Kindlein schlaf und LaLeLu) zu trällern. Aber wäre ja zu einfach, wenn man einfach mit ihr kuschelt und dabei singt… nein, nicht meine Tochter, denn diese möchte, bittedanke, noch während des Singens (und darüber hinaus) am Rücken, Bauch und was ihr noch so einfällt gekrauelt werden. Oh ja. Und dann geht die Kratzerei los. “Nur noch ein bisschen, Mami.”

Nachdem dann ich gesungen, gekrauelt und gekuschelt habe, wird der Papa herbei zitiert um alles zu wiederholen: singen, kraueln, kuscheln.

Nach dem “Gute Nacht, schlaf gut und träum was schönes.” *knuuuutsch* ist dann erst mal Ruhe. Erst mal. Denn ca. 5 Minuten danach ertönt in 95% der Fälle das Babyphone: “Mami.” tönt es zögerlich, dann schon etwas lauter und energischer “Maaami.” und beim 3. Mal scheppert es mit nervös zuckender Lautstärke-Anzeige im Vollausschlag: “Maaahaaaamiiiiii!”

Das Kind möchte doch bittedanke noch ein Schluck Wasser und bittet höflichst den herbei geeilten Papa: “Sagst du der Mami, sie soll mir das Wasser machen und bringen, ja Papi?”… dieser schlurp dann etwas missmutig wieder ins Wohnzimmer um mir die (mir schon bekannte, weil beinah allabendlich) Nachricht zu überbringen.

Hat die Tochter ihren Schluck Wasser bekommen geht’s schnell: “Gute Nacht, Amélie, schlaf gut. Ich hab dich lieb.” und raus….

Feierabend (es ist nun ca. 19:30-20:00Uhr)

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Mai 05 2012

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Er trainiert. Täglich. Sehr hart!

Linus beim Training

Was der kleine Mann wohl vorhat?! Nun ja, was auch immer, es sieht lustig aus und er tönt dabei ganz lustig. So eine Mischung aus anstrengendem angestrengtem und stolzem Grunzen.

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Mai 03 2012

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kleiner Weltentdecker

Mein kleiner Weltentdecker entdeckt nun auch aktiv die Außenwelt.

kleiner Weltentdecker

Beim heutigen Spielplatzbesuch war der kleine Weltentdecker schon ganz mutig und hat die sichere Decke sogar mit halben Körper verlassen (das weiße Sweatshirt fand das dann aber nicht so toll).

Etwas gestutzt und verdutzt geschaut hat er aber schon, ob des komischen Gefühls von Gras und Dreck an seinen Fingern, welche natürlich auch gleich in den Mund gesteckt werden mussten.

Wie immer hat er ziemlich beeindruckt seiner Schwester hinterher geschaut, die sich in sicherem Abstand im Sand platzierte, um Sandschlösser und Sandburgen zu bauen und sicherzustellen, dass der kleine Bruder sie nicht platt macht.

Ich schaukelte eine Runde mit dem kleinen Fratz und merkte nach 3 maligem Hin- und Hergeschaukel, dass seine Augen immer kleiner wurden und zuklappten. Wir liessen das dann doch wieder sein, denn er soll ja jetzt (heute Abend/Nacht) schlafen und nicht auf dem Spielplatz. ;-)

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Mai 03 2012

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Geschwisterstreiche #1

Wollte Hat die Tochter dem Bruder doch glatt ihre Spu.cke zum Trinken geben gegeben.

Ferkel. Schweinchen. Pfui. Bäh!

Ich bin schockiert!

(Anm.: es war natürlich so wenig, dass er nichts abbekommen hat… aber… pfui, bäh, igitt!)

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Mai 02 2012

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Eltern die auf Zicken starren

Ja, so könnte man das manchmal ganz gut betiteln, wenn wir ungläubig vor unserer rasenden, zickenden Tochter stehen. Manchmal fragen wir uns noch stumm, wofür wir eigentlich gerade bestraft werden… ;-)

Schon vor der Geburt des Bruders tickte die Tochter so manches mal irrational stark aus, aber danach, da hat sich das in Stärke und Häufigkeit noch erheblich potenziert. Ich sehe da schon einen klitzekleinen Zusammenhang. Denn ein paar viele Wochen nach der Geburt und mit der Rückkehr des Alltags, besserte sich das gaaanz langsam wieder.

Die liebe FrauAgi schrieb einen Artikel, über das unberechenbare, trotzige Verhalten ihrer Tochter und stellt am Ende die Frage der Fragen: wie man damit umgeht?

Vorne weg: auch unsere Tochter legt dann und wann ein solch irrationales Verhalten an den Tag. Und als auch wir uns in dieser ‘Sackgasse’ befanden (nur noch bestrafen, brüllen, nein sagen…), funktionierte für uns folgendes:

  • wir Eltern sind einen Schritt zurück gegangen und haben jeden Tag wirklich neu begonnen (morgendliches Mantra: das Kind ist ein liebes, heute ist ein schöner Tag, das Kind ist heute der reinste Sonnenschein… naja, irgendwie so halt)
  • wir haben uns vorgenommen, je oller die Tochter, umso toller sind wir und reagieren mit Liebe, Liebe und noch mehr Liebe (Gegensätze heben sich auf, nicht?!)
  • Verbote (was will man noch verbieten, wenn man schon alles verboten hat???) und Gebrüll nerven und bringen nichts! Unser Bestrafungssystem ist einfach: x Minuten auf dem Stuhl im Wohnzimmer (nicht ins eigene Zimmer! da soll sie ja gerne hingehen) sitzen – eine Eieruhr kündigt an, wann wieder aufgestanden werden darf. Macht die Tochter sich ein Spiel daraus, ständig aufzustehen von besagter Sitz-Strafe, wird die Zeit entsprechend erhöht. Einfach und wirkungsvoll. Wirklich. Anfangs etwas nervig, sie immer wieder aufzusetzen, aber irgendwann hat sie’s wirklich gerafft!
  • wir versuchen auf ein ‘Nein.’ 3-5 ‘Ja.’s zu antworten (sehr sehr große Herausforderung, aber auch hier: die klügere Zahnbürste gibt nach)

Also alles in allem haben wir Bestrafungen auf praktisch eine reduziert (dann und wann gibt’s auch mal ein ‘Fernseh’-Verbot oder die Vorlesegeschichte am Abend wird gestrichen – bei akuter Übermüdung und daraus resultierendem Rumgezicke – aber eigentlich ist mir die Auszeit auf dem Stuhl immer noch am liebsten, denn ich lese ihr gerne abends noch ein Märchen oder eine Geschichte vor.) und versuchen mit viel Verständnis und Entgegenkommen zu reagieren. Ist ja doch irgendwie ein Teufelskreis, das. Je mehr ich brülle (und zicke) umso mehr Gebrüll und Gezicke ist von der Tochter zu erwarten.

Anfangs, als der Bruder noch ganz frisch war, half Amélie auch eine Exklusiv-Mama-Tochter-Zeit, um mit der neuen Situation (vom Thron gestossenen Prinzessin) fertig zu werden.

Verärgert über den kleinen Bruder oder aggressiv gegenüber ihm war sie nie und ist sie bis heute nicht. Er darf praktisch alles mit ihr machen und erntet für’s Haare ausreißen auch noch Küsschen und Liebesbekundungen. :-)

 

 

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Mai 02 2012

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Fenster (und Kinder und Babys)

Auf ca. einem Meter Höhe finden sich fettige Handabdrücke und Finger-Datschen auf der Scheibe der Terrassentüre wieder.

Auf ca. 10 Zentimeter Höhe finden sich fettige Stirnabdrücke und Sabberflecken auf der Scheibe der Terrassentüre wieder.

Jeden Tag.

Sabber, Schlabber, Knutschies für die Katze

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